Ein Blick zurück in die Geschichte
Von damals bis heute – was hat sich verändert?
Im April 1849 wurde das Sankt Vinzenz Hospital in Wiedenbrück im Annuntiaten-Kloster gegründet. Zwei Ordensschwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul – dem Namenspatron unseres Hauses – nahmen in Wiedenbrück ihren Dienst auf. Die Anfangsschwierigkeiten, mit denen die beiden jungen Schwestern zu kämpfen hatten, waren enorm. Oft standen nicht einmal die notwendigsten Lebensmittel zur Versorgung der Patienten zur Verfügung.
Eine solide Basis erhielt die Krankenpflegeanstalt zu Wiedenbrück 1855: Da wurde das Hospital per Statut enger mit der Katholischen Pfarrgemeinde St. Aegidius Wiedenbrück verknüpft. Allen Problemen zum Trotz, nahm das Wiedenbrücker Hospital eine stete Aufwärtsentwicklung. 1890 arbeiteten bereits zehn Schwestern in der Wiedenbrücker Krankenanstalt, die inzwischen nicht nur über eine Kapelle, sondern auch über ein Operationszimmer und ein Isolierhaus verfügte. Nach einer Statistik aus dem Jahr 1908 versorgte das Haus »191 Kranke, 12 Siche und 20 Waisenkinder«. Im ersten Weltkrieg diente das Krankenhaus auch als Lazarett.
Entspannung zeichnete sich erst ab, als der Kirchenvorstand von St. Aegidius Wiedenbrück 1959 beschloss, auf dem Gelände an der Rietberger Straße ein neues Krankenhaus zu errichten. Der erste Spatenstich wurde am 7. Juni 1960 vollzogen, am 27. März 1963 erhielt das neue Wiedenbrücker Sankt Vinzenz Hospital durch Erzbischof Kardinal Dr. Lorenz Jäger seine Weihe.
Sein 150-jähriges Bestehen feierte das Sankt Vinzenz Hospital unter dem Motto »Aus alten Wurzeln neue Zweige« am 05. Juni 1999 im Krankenhauspark mit einem Festgottesdienst.
Heute ist das Sankt Vinzenz Hospital mit seinen 198 Betten ein modernes Krankenhaus. Mit seinen Fachabteilungen Chirurgie, Innere Medizin und HNO sowie der Intensivabteilung versorgt das Sankt Vinzenz Hospital ca. 6.000 Patienten im Jahr.
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