Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Effektive und schonende Therapien

Bei vielen Erkrankungen ist ein chirurgischer Eingriff notwendig: Dabei setzen wir effektive und schonende Therapieverfahren mit höchsten medizinischen Qualitätsstandards ein. Großen Wert legen wir auch auf Ihre persönliche Betreuung vor und nach der Operation. Im Sankt Vinzenz Hospital erfahren Sie eine leistungsfähige und fachkundige Chirurgie, die mit größter persönlicher Zuwendung verbunden ist. Denn wir orientieren uns stets an den Bedürfnissen unserer Patientinnen und Patienten.

Wir behandeln Erkrankungen von Kopf, Hals, endokrinen Organen, den Organen des Bauchraums, des Brustkorbes sowie Erkrankungen der Gefäße und Adipositas. Dabei liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit in der minimalinvasiven Technik, die wir insbesondere bei Erkrankungen des Bauchraums einsetzen. Die Stationen der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie sind: Station 5 (allgemeinchirurgische Station), und Station 8 (interdisziplinäre Wahlleistungsstation).

Anmeldung und Information

Chefarzt Dr. Werner Grebe

Sekretariat der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Tel.: 05242 591-1901
Fax: 05242 591-1904
werner.grebe@sankt-vinzenz.de

 

 

Hygiene & Infektiologie
Hygienemaßnahmen werden bei uns groß geschrieben. Zum Wohle von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern.
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Allgemeine Chirurgie

Schonende Eingriffe dank modernster Technik  

In der Allgemeinchirurgie führen wir basischirurgische Eingriffe wie die Versorgung von Leistenbrüchen, die operative Entfernung des Blinddarms, die Behandlung von Gallensteinleiden sowie die Therapie von Weichteil- und Hauttumoren durch. Wann immer möglich, erfolgen die Eingriffe minimalinvasiv. Dies gilt nicht nur für den Bauchraum, sondern ebenfalls für den Brustkorb, wo unterschiedliche Lungenerkrankungen durch Spiegelung diagnostiziert und therapiert werden können.

Leistungsspektrum der minimalinvasiven Chirurgie

Laparoskopische und endoskopische Eingriffe werden auch als Schlüssellochchirurgie bezeichnet. Mit dieser Technik können Operationen wie Leistenbrüche, Gallenblasenleiden oder Blinddarmerkrankungen sehr schonend operiert werden. Mit dem Einsatz moderner Geräte wie dem Endoskopieturm mit 4K-Technik, können wir uns ein exaktes Bild der Erkrankung und der operativen Vorgehensweise machen. Insgesamt greifen die modernen Operationstechniken immer weniger in den Organismus des Patienten ein – die Wunden sind kleiner und die Belastung für die Patienten ist deutlich geringer. Der stationäre Aufenthalt wird dadurch deutlich verkürzt.

 

  • Laparoskopische Adipositaschirugie (Magenband, Bypass und Sleeve-Resektion)
  • Diagnostische Laparoskopie, ggf. mit Lösung von Verwachsungen
  • Laparoskopische Fundoplicatio (Behandlung von Refluxerkrankung)
  • Laparoskopische Magenteilresektion (Entfernung eines Magenteils)
  • Laparoskopische Cholecystektomie (Gallenblasenentfernung)
  • Laparoskopische Appendektomie (Blinddarmentfernung)
  • Endoskopische Hernienchirurgie (TEP; TAPP; IPOM | Operation des Nabelbruchs)
  • Laparoskopische Kolon- und Rektumchirurgie (Dickdarm- und Mastdarmchirurgie)
  • Retroperitoneoskopische Adrenalektomie (Nebennierenentfernung)
  • Videoassistierte Thorakoskopie (VATS) (Einsehen der Brusthöhle)
  • Pleurodese (Verbindung Lungen- und Brustfell) und Pleurektomie (Entfernung Brustfell)
  • Thorakoskopische Lungenteilresektion
  • Mediastinoskopie (Operation des Mittelfellraums der Lunge)

Gefäßchirurgie

Ein weiterer Schwerpunkt 

Die Diagnostik und operative Behandlung von Erkrankungen der Blutgefäße ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Klinik. Insbesondere therapieren wir Durchblutungsstörungen der Schlagadern, die zur sogenannten Schaufensterkrankheit (pAVK), Verengung der Halsschlagadern oder Bauchorganarterien führen. Durch den Einsatz moderner Techniken können heute viele Patienten mit Gefäßerkrankungen ambulant behandelt werden, große Schnitte sind nicht mehr notwendig und der Patient kann schnell wieder nach Hause.

Durch den Einsatz modernster Technik, wie der Doppler- und Duplexsonografie und CT- oder MR-Angiografie, sind alle diagnostischen und bei entsprechender Befundkonstellation auch minimalinvasive Verfahren möglich. Bei Verengungen oder Verschlüssen der Arterien können diese mit Ballonkathetern – minimalinvasiv – aufgedehnt werden. Manchmal müssen – ähnlich wie beim Herzkatheter – Gefäßwandstützen (sogenannte Stents) eingesetzt werden, um das Behandlungsergebnis zu erhalten.

Sollte eine Operation erforderlich sein, gehören die gängigen gefäßchirurgischen Verfahren wie Ausschälplastik der Arterien oder auch Bypass-Operationen zum Standard im Sankt Vinzenz Hospital. Erkrankungen der Venen, wie Thrombosen oder Krampfadern, werden zum Teil auch mit ambulanten Operationen behandelt. Für dialysepflichtige Patienten wird die Anlage verschiedener Dialysezugänge angeboten. Ebenso werden Implantationen von Herzschrittmachersystemen und venösen Portsystemen durchgeführt.

Unterstützung für die Seele

Patienten, die mit einer schwerwiegenden Erkrankung konfrontiert werden, brauchen häufig Hilfe bei der Bewältigung ihrer Situation. Psychoonkologin Meike Schneider unterstützt Sie und Ihre Angehörigen mit viel Zeit, Ruhe und Geduld dabei, sich mit Ihrer Krankheit auseinanderzusetzen. Scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit ihr aufzunehmen. Hinterlassen Sie ihr einfach eine Nachricht – sie meldet sich umgehend.

Kontakt

Meike Schneider
Psychoonkologin
Tel.: 0521 589-74972
meike.schneider@franziskus.de