Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Wir finden die passende Behandlung für Sie – von der schnellen, direkten Hilfe bis zur komplexen Therapie. Als eingespieltes Team stehen wir Ihnen mit unserem Expertenwissen rund um die Uhr zur Verfügung und vereinen Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation. Sie sind bei uns in guten Händen.

Kontakt

Chefarzt Dr. Klaus Küppers

Anmeldung und Information
Sekretariat der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Tel.: 05242 591-1301
Fax: 05242 591-1304
klaus.küppers@sankt-vinzenz.de

Unfallchirurgische/
Berufsgenossenschaftliche Ambulanz

Notfälle und Arbeitsunfälle jederzeit
 

 

Therapie im Team – Hand in Hand für Ihre Bewegung

Unser Ziel ist die optimale Versorgung von Verletzten aller Schweregrade. Mehrfachverletzte versorgen wir als lokales Traumazentrum umfassend, ortsnah und in enger Verzahnung mit allen angrenzenden Fachabteilungen, wie die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie der Anästhesie und Intensivmedizin. Neben modernster Diagnostik wenden wir das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Therapieverfahren bei Behandlung von Verletzungen der Wirbelsäule, des Beckens sowie den Gelenkverletzungen an. Die Behandlung von Sportverletzungen nimmt einen hohen Stellenwert ein. Verletzungen im Kindesalter sowie osteoporotische Frakturen versorgen wir individuell. 

Neben der Arthroskopie (Gelenkspiegelung) setzen wir neueste Operationsverfahren, minimalinvasive Techniken, Weiterentwicklung von Implantaten und Versorgungsmöglichkeiten ein und ermöglichen eine optimale Therapie. Physiotherapie und Ergotherapie unterstützen Ihren Genesungsprozess. »Mit unserer physiotherapeutischen Abteilung Vinzenz aktiv arbeiten wir Hand in Hand zusammen und stimmen die Behandlung gemeinsam ab«, erklärt Herr Dr. med. Klaus Küppers. Und durch die enge Zusammenarbeit mit Rehabilitationskliniken in der Umgebung ist bei Bedarf auch die optimale Nachbehandlung gesichert.

Sämtliche Arbeits-, Wege- und Schulunfälle können aufgrund der Zulassung zum Verletztenartenverfahren (VAV) behandelt werden.

Auch für orthopädische Operationen sind wir bestens gerüstet und sehr breit, in vielen Teilbereichen auch hochspezialisiert, aufgestellt. Wir behandeln neben angeborenen auch degenerative Erkrankungen. Im Alter nehmen verschleißbedingte Veränderungen an den großen Körpergelenken, also an Hüfte, Knie und Schulter, kontinuierlich zu. Wir können korrigierend eingreifen und Ihnen ein Stück Beweglichkeit und damit Lebensqualität wiedergeben. In unseren Sprechstunden für Schulter, Hüfte, Knie, Hand und Sport klären wir sie detailliert auf.

Mit der Arthroskopie und operativen Korrektur von angeborenen und erworbenen Fehlstellungen, beispielsweise von X- und O-Beinen, verschaffen wir Ihnen die Grundlage für ein aktives Leben. Operationen am Knorpel des Kniegelenkes oder Knochenersatzmaterialen können wir jedem geeigneten Patienten anbieten. Alles mit dem Ziel, mit minimalen Aufwand für Ihren Körper die schmerzfreie Bewegung wiederherzustellen.

Unfallchirurgie

Unfallverletzten Patientinnen und Patienten bieten wir ein umfassendes Behandlungsspektrum an: Sport-, Verkehrs- oder Arbeitsunfälle werden hier diagnostiziert und therapiert. Schwer unfallverletzte Patientinnen und Patienten versorgen wir interdisziplinär durch ein hochwertiges Traumamanagement. Mithilfe der verschiedenen Bildgebungsverfahren können wir jede Verletzung detailgenau abklären. Zudem bietet Ihnen die enge Verbindung zu unserer modernen Intensivstation eine optimale Behandlung: Schließlich kann eine schnelle Reaktion bei schweren Unfällen oft lebensrettend sein.

Unsere Klinik ist zur Behandlung unfallverletzter Personen im Rahmen der Berufsgenossenschaft zugelassen.

Hilfe für sportverletzte Patienten

Sportverletzungen benötigen eine genaue Diagnostik und spezielle Therapie: So werden Profis und Hobbysportler schnell wieder fit und Folgeschäden lassen sich vermeiden. Dabei bietet Ihnen unser spezialisiertes Team auch minimalinvasive Techniken an. Mit kleinsten Schnitten können so zum Beispiel Brüche schonend versorgt werden. Arthroskopische Methoden werden an allen großen Gelenken, wie Kniegelenk, Schultergelenk, Sprunggelenk und Hüftgelenk, durchgeführt.

Schulterorthopädie

Seit vielen Jahren werden in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Sankt Vinzenz Hospital Erkrankungen im Bereich der Schulter behandelt. Schwerpunkt sind alle arthroskopischen Operationen am Schultergelenk u. a. bei Rotatorenmanschettenrupturen, Impingementsyndrom, subacromialer Enge sowie bei Labrumläsionen nach Luxationen der Schulter und verbliebener Schulterinstabilität. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die endoprothetische Versorgung des Schultergelenkes. Neben dem Oberflächengleitersatz am Schultergelenk und der klassischen anatomisch geformten Schulterendoprothese implantieren wir bei speziellen Fragestellungen (Insuffizienz von Muskelstabilisatoren im Schultergelenkbereich) seit vielen Jahren auch die invers geformte so genannte Deltaschulterprothese.

Arthroskopische Operationen

Die Kombination moderner bildgebender Diagnostik (Röntgen, CT, MRT und Sonographie) mit der Arthroskopie ermöglicht eine völlig neue Betrachtungsweise verschiedener Krankheitsbilder, so dass neue therapeutische Ansätze zunehmend ohne große Schnittführungen möglich sind. Arthroskopische Eingriffe an Knie-, Schulter-, Ellenbogen-, Hand- und Sprunggelenken sind Standard in unserer Abteilung. Von der Entfernung freier Gelenkkörper bis hin zum komplexen Ersatz von gerissenen Bandstrukturen sind arthroskopische Eingriffe in minimal invasiver Technik möglich. Durch spezielle Instrumente sind Refixationen von abgetrennten Gelenkanteilen, spezielle knorpeltherapeutische Maßnahmen zur Wiederherstellung eines funktionierenden Knorpelüberzuges in gleicher Weise möglich. Auch die Möglichkeit von Knorpelersatzoperationen wird arthroskopisch beurteilt, einzelne Schritte der entsprechenden Therapie werden hier bereits in der ersten Sitzung durchgeführt. Hierzu gehört zum einen die Vorbereitung des Transplantatlagers sowie die Entnahme von Knorpel für die spätere Züchtung.

Rapid Recovery

Schon einige Tage vor dem Eingriff werden Sie durch unser Team intensiv geschult. Diese Form der Information und Aufklärung soll Ängste reduzieren und somit bestmögliche Behandlungsresultate ermöglichen. Von Beginn an lernen Sie, wie Sie durch aktives Mitwirken Ihren Behandlungsverlauf positiv mitgestalten und so Verantwortung für Ihre Genesung übernehmen können.

Das Franziskus Hospital Bielefeld bietet das etablierte Rapid Recovery-Programm für primäre Hüft- und Knieendoprothetik an.

Rapid Recovery als Qualitätssystem

Jede Krankenhausbehandlung besteht aus verschiedenen Elementen, die sich zu einem Behandlungsprozess zusammenfügen. Im Rapid Recovery Programm wird auf die Qualität der einzelnen Elemente des Prozesses besonderen Wert gelegt.

Sämtliche Behandlungsschritte werden auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt und sind für Sie nachvollziehbar. Alle am Genesungsprozess beteiligten Fachgruppen (unter anderem Orthopäde, Anästhesist, Pflege, Physiotherapie, Sozialdienst) arbeiten im Rapid Recovery-Programm besonders eng zusammen und stimmen sich regelmäßig über den Verlauf Ihrer Genesung ab.

Wir möchten, dass Sie bestmöglich versorgt werden. Deshalb haben wir sämtliche Schritte im Behandlungsprozess standardisiert. So wissen Sie stets, was auf Sie zukommt. Das Behandlungsteam kann darüber hinaus alle Ressourcen möglichst optimal planen und einsetzen. Bei Bedarf können wir auf diese Weise besonders gut auf individuelle Anforderungen eingehen.

Die im Rapid Recovery-Programm etablierten medizinisch-therapeutischen Standards entsprechen dem neuesten Stand. Das Rapid Recovery-Netzwerk ermöglicht unseren Ärzten, Pflegern und Physiotherapeuten einen internationalen Austausch. So profitieren unsere Patienten von aktuellem Knowhow rund um die Versorgung von Hüft- und Kniegelenkersatzpatienten.

Folgende Punkte sind im Rapid Recovery-Prozess für die Behandlung von Hüft- und Knie-TEP-Patienten (TEP = Totalendoprothese) klar definiert:

  • Behandlungsprotokolle für alle beteiligten Berufsgruppen
  • Schmerzprotokolle
  • Wundmanagement (Beurteilung und Behandlung des operierten Körperareals)
  • Verweildauer im Krankenhaus
  • Physiotherapie
  • Entlassung nach Hause oder in die Rehabilitation

Wir informieren Sie über jeden Behandlungsschritt. So können Sie mit realistischen Erwartungen auf Ihre Operation zugehen und sich auf die Zeit danach vorbereiten.

Wirbelsäulenchirurgie

Vernetzt arbeiten – mehr Leistungen bieten

In Zusammenarbeit mit der radiologischen Abteilung des Hauses sind sämtliche diagnostische Verfahren möglich – so auch die Kernspintomographie- und CT-Untersuchungen der Wirbelsäule. Darüber hinaus bieten wir in enger Zusammenarbeit mit dem neurologischen Zentrum am Goldbach in Bielefeld eine begleitende neurologische Versorgung an.

Große und kleine Schnitte

Je nach Krankheitsbild führen wir große chirurgische Eingriffe, wie zum Beispiel den Einsatz einer Bandscheibenprothese, aber auch minimalinvasive Verfahren durch. Das große Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie umfasst dabei degenerative Erkrankungen oder angeborene Erkrankungen wie Spondylolisthesen und Skoliosebehandlungen – auch bei Kindern. Die Behandlungen von Tumoren, Entzündungen und Frakturen sind bei uns ebenfalls etabliert. Und auch die Schmerztherapie mit Sondentechniken können Sie von uns erwarten.

Konservative, schonende Behandlungen

Die konservative Behandlung der Wirbelsäule nimmt einen großen Raum im Bereich der Wirbelsäulentherapie ein. Degenerative Erkrankungen gehen wir im Rahmen der physiotherapeutischen Betreuung mit einer gezielten Schmerztherapie an. Und Deformitäten wie Skoliosebehandlungen bei Kindern und Jugendlichen lassen sich zum Beispiel durch Korsettversorgung verbessern.