Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Datenschutzhinweis

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (YouTube-Videos und OpenStreetMaps). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

16. April 2026

Von anderen lernen: Vertreter des Universitätsklinikums Magdeburg zu Gast

Vertreter des Universitätsklinikums Magdeburg hospitierten im Vinzenz Hospital
Vertreter des Universitätsklinikums Magdeburg hospitierten im Vinzenz Hospital

Von anderen lernen – nicht nur in der Medizin selbst wichtig. Auch bei der Organisation eines Krankenhauses darf man sich gute und etablierte Prozesse zum Vorbild nehmen. Der Meinung sind auch Jörg Pannhausen, Annett Scherer, Sabine Pilgrim und Julia Regener vom Universitätsklinikum Magdeburg.

Im Blick des Teams war die patientenorientierte Organisation der Abläufe im Vinzenz Hospital mit Zentralem Belegungsmanagement (ZBM), Zentraler Patientenaufnahme (ZPA) und Aufnahme- und Vorbereitungseinheit (AVE). „Diese Bereiche organisieren zentral – also für alle Kliniken – wann welcher planbare Eingriff und Einweisung durchgeführt wird, außerdem die administrative, medizinische und pflegerische Aufnahme der Patienten kurz vor ihrem ambulanten oder stationären Aufenthalt und die Vorbereitung der Patienten am Tag des Eingriffs“, erklärt Merli Fallner, die ZBM und ZPA leitet. Auch Andre Beermann (stellv. Leiter ZBM/ZPA) und Domenica Kunigk (Leiterin AVE) begrüßten die Magdeburger Delegation. „Früher organisierte jede Klinik selbst, wann welche OP-Kapazitäten wie Räume, Material und spezialisiertes Personal verfügbar sind. Das war oft sehr aufwändig.“ Ein weiterer Vorteil: Der Patient kann die Nacht vor dem Eingriff zu Hause verbringen. „Damals wurde er schon am Vortag stationär aufgenommen.“

Jörg Pannhausen, Leiter des Magdeburger ZBM, kennt das Vinzenz Hospital und Merli Fallner schon seit einigen Jahren durch berufliche Netzwerktreffen. „Das Uniklinikum Magdeburg ist flächenmäßig sehr groß mit ehemals vielen kleinen Häusern, die sukzessive zentralisiert werden oder es bereits sind“, erklärt der Diplom-Betriebswirt. „Zurzeit arbeiten die Fachbereiche noch recht autark und die stationäre Aufnahme wird zum großen Teil noch auf der Station durchgeführt.“ Das soll sich ändern – dabei helfen Einblicke in bestehende Systeme wie im Vinzenz Hospital. Wie funktioniert das Einbestellsystem, wie ist die Dokumentation geregelt, was ergibt sich daraus für die Stationen, wie ist die Reihenfolge der Eingriffe und Patienten geregelt, wie greifen ZBM, ZPA und AVE ineinander? Fragen, die während der Hospitation im Vinzenz Hospital ganz praktisch geklärt wurden.